Unternehmen
28.10.2021

Risikomanagement bei neuen Batteriesystemen

Die Produktionsprozesse für die neuen Rundzellen-Batteriesysteme der Akasol AG in Darmstadt wurden von der Schulz Engineering mittels der FMEA-Methodik analysiert. Dabei begleiten die zertifizierten FMEA-Moderatoren die Entwicklung des Produktionsprozesses vom CAD-Konzept bis zum SOP.

Die AKASOL AG aus Darmstadt ist ein führender deutscher Hersteller von Hochleistungs-Lithium-Ionen-Batteriesystemen. Im Rahmen des Risiko – und Prozessmanagements, übernahm die Schulz Engineering die Fehler-Möglichkeits-Einfluss-Analyse. Die FMEA dient dazu Produkte oder Produktionsprozesse zu optimieren, Mehrkosten zu vermeiden und Arbeitsvorgänge effizienter und effektiver zu gestalten. Die zertifizierten Moderatoren erstellten für die Produktionsanlagen der „UHE“-Projekte, sowohl für das Batteriemodul als auch für das Batteriesystem, die Risikobeurteilung nach neuestem VDA/AIAG Standard.

In Kooperation mit den Experten aus Produktentwicklung, Anlagenplanung, Qualität, Testing, Produktion, Arbeitsvorbereitung und Logistik erfolgte die Fehleranalyse der geplanten Produktionsprozesse. Diese zeigt potentielle Fehler im Prozess sowie deren Folgen und Ursachen. Der Fokus liegt dabei auf der Bestimmung und Vermeidung von möglichen Ursachen, um das Fehlerrisiko zu minimieren. Nach Durchführung der ersten Risikobewertung verbessert das Team die identifizierten Schwachstellen des Produktionsprozesses durch Anpassung der Vermeidungs- und Entdeckungsmaßnahmen.

Derzeit befindet sich das Projekt in der Umsetzungsphase mit den aus der Analyse abgeleiteten Maßnahmen der Schulz Engineering. Die weitere Betreuung des Projektes erfolgt im Rahmen des Koordinationsvertrages der Prozess-FMEA. Dabei wird die weitere Entwicklung der Produktion regelmäßig überprüft und das Risiko mittels der FMEA-Methodik entsprechend aktuell bewertet.

Die Schulz Engineering mit Hauptsitz in Ravensburg Erlen ist eine von acht Tochterunternehmen der Schulz Group, einer mittelständischen Unternehmensgruppe mit deutschlandweit circa 300 Mitarbeitern, die in den drei Geschäftsbereichen Engineering, Maschinenbau und Software seit nunmehr über 35 Jahren erfolgreich aktiv ist.

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